QR-Code-Größe: Welche Abmessungen gelten als richtig und warum sie wichtig sind
Die richtige Größe eines QR-Codes hat direkten Einfluss auf die Wirksamkeit jeder Werbe- oder Informationskampagne. Selbst der nützlichste und bestdurchdachte Inhalt erzielt keine Ergebnisse, wenn der QR-Code schwer zu erkennen oder nicht scannbar ist. Eine korrekt gewählte Größe sorgt für gute Lesbarkeit, schnelles Scannen und damit für eine höhere Nutzerinteraktion.
Es ist wichtig zu verstehen, dass es keine universelle QR-Code-Größe gibt. Sie hängt stets vom Werbemedium, den Platzierungsbedingungen und der Entfernung ab, aus der Nutzer den Code scannen. Einer der häufigsten Fehler besteht darin, einen zu kleinen QR-Code zu verwenden, ohne die Umgebung zu berücksichtigen, in der er eingesetzt wird, was die Effektivität einer digitalen Visitenkarte deutlich reduziert.
Minimale und maximale QR-Code-Größe
Die minimale QR-Code-Größe für komfortables Scannen aus kurzer Entfernung sollte mindestens 1,2 Zoll (3–4 cm) betragen. Dies gilt als sichere und praktische Größe für die meisten Anwendungsfälle.
Für Visitenkarten wird eine minimale QR-Code-Größe von 0,8 × 0,8 Zoll empfohlen. Wird der Code kleiner gedruckt, kann es für Smartphones schwierig werden, die einzelnen Elemente korrekt zu erkennen.
Bei Werbetafeln muss der QR-Code deutlich größer sein. Wird ein QR-Code beispielsweise in einer Entfernung von etwa 20 Metern platziert, sollte sein Durchmesser rund 2 Meter betragen, damit er gut lesbar bleibt.
Eine maximale Größe für QR-Codes gibt es nicht – sie können sehr groß skaliert werden, solange Bildschärfe und Kontrast erhalten bleiben.
Wie der Scanabstand die QR-Code-Größe beeinflusst
Die Größe eines QR-Codes steht in direktem Zusammenhang mit der Entfernung, aus der er gescannt wird. Je weiter sich der Nutzer vom Code entfernt befindet, desto größer muss dieser sein.
Bei der Planung einer Kampagne sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden:
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Art des Mediums (Visitenkarte, Verpackung, Plakat, Werbetafel);
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erwartete Scanentfernung;
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Lichtverhältnisse und Sichtbarkeit.
So ist es beispielsweise unzulässig, auf einer Werbetafel die minimale QR-Code-Größe zu verwenden – der Code würde schlichtweg nicht funktionieren.
Warum die richtige QR-Code-Größe so wichtig ist
QR-Codes werden häufig auf Verpackungen, Postern, Katalogen, Zeitschriften und in der Außenwerbung eingesetzt. Sie fügen Produkten oder Objekten eine digitale Ebene hinzu und fungieren als Brücke zwischen Offline- und Online-Welt.
Ist ein QR-Code zu klein oder schlecht lesbar, wird er von Nutzern schlicht ignoriert. In der Folge verliert ein Unternehmen potenzielle Kunden, Klicks und Conversions. Die QR-Code-Größe spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Farbe des QR-Codes
Die Farben eines QR-Codes sollten niemals invertiert werden. Das Muster muss stets dunkler sein als der Hintergrund. Helle, pastellfarbene oder gelbe Töne sind nicht empfehlenswert, da sie von Smartphone-Kameras schlecht erkannt werden.
Statische und dynamische QR-Codes
Es gibt zwei grundlegende Arten von QR-Codes:
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Statische QR-Codes – sämtliche Informationen sind direkt im Bild codiert. Bei großen Datenmengen wird der Code dicht und schwer scannbar.
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Dynamische QR-Codes – enthalten einen Link zu Online-Inhalten. Diese Codes lassen sich leichter scannen, nach dem Druck bearbeiten und ermöglichen die Auswertung von Scan-Statistiken.
Für Marketingkampagnen gelten dynamische QR-Codes als die effektivere und vielseitigere Lösung.
QR-Code-Größe für unterschiedliche Scanentfernungen
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Kurze Distanz – ab 1,2 Zoll (3–4 cm).
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Auf Visitenkarten – mindestens 0,8 × 0,8 Zoll.
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Große Distanz – die Größe steigt proportional zur Entfernung; bei 20 Metern etwa 2 Meter Durchmesser.
Je größer der QR-Code ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er wahrgenommen und gescannt wird.
6 Tipps für den erfolgreichen Einsatz von QR-Codes
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Fügen Sie eine klare Handlungsaufforderung hinzu (z. B. „Scannen Sie, um mehr zu erfahren“).
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Verwenden Sie dynamische QR-Codes für bessere Lesbarkeit und mehr Flexibilität.
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Passen Sie das QR-Code-Design an Ihr Branding an, ohne den Kontrast zu beeinträchtigen.
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Machen Sie den QR-Code zum visuellen Fokus und nicht zu einem Nebenelement.
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Drucken Sie QR-Codes in hoher Qualität.
Bei der Erstellung eines QR-Codes sollten nicht nur Designaspekte berücksichtigt werden, sondern auch Größe, Scanabstand, Kontrast und Codetyp. Eine korrekt gewählte Größe ist einer der Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Scannen und die Gesamteffektivität einer Kampagne.